In Bushenyi wird zur Zeit an dem AntiAIDS-Projekt gearbeitet, da die HIV-Rate auch in dieser Region leider gestiegen ist.
In Rukararwe fanden mehrere Workshops zu dieser Thematik statt.
Besonders beteiligt sind daran Witwen, die ihre Männer durch AIDS verloren haben.
Sie gestalten ihre Trauer und zeigen durch Tanz, Rollenspiel und Musik,
auf welche Weise AIDS behandelt werden kann und wie Vorbeugung möglich ist.
Dabei besteht eine Zusammenarbeit mit Tansania (Ostkilimanjaro).
Wir auf deutscher Seite können von den Afrikanern lernen,
wie ganzheitliche Heilung stärker gefördert und praktiziert werden kann
(Bio-psycho-soziales Modell von Krankheit und Gesundheit).
Trauernde in Uganda können Anregungen geben,
wie Trauer in Bewegung, Rhythmus und Tanz zum Ausdruck kommen kann.

Am 8.6.2018 fand in Kronshagen ein Workshop gemeinsam mit den Vertretern der Municipaliy Busheny-Ishaka statt.
Hier ist das Protokoll dieses Workshops in englischer Fassung,
siehe dazu auch den Vortrag von Prof. Dr. med. Klaus-Dieter in deutscher Fassung und englischer Fassung.

Zur AIDS-Problematik in Afrika Subsahara besonders auch in Uganda
vgl. die beiden folgenden Artikel von Prof. Klaus-Dieter Kolenda:
https://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=41544
http://www.nachdenkseiten.de/?p=42266